Wissenswertes über das Indoorfliegen
Die Entwicklung der relativ jungen Sparte "Indoor-Fliegen" war stark von der Miniaturisierung der verfügbaren Komponenten für funkferngesteuerte Flugmodelle abhängig. Ein in einem kleinen Raum einsetzbares Flugmodell muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Aufgrund des durch Wände begrenzten Flugraumes müssen Indoormodelle wendig und langsam sein, was sich nur mit einem geringen Fluggewicht bei moderaten Aussenmaßen erreichen lässt. Da Hubschrauber von Natur aus in der Lage sind, mit kleinsten Start- und Landeflächen auszukommen, sind sie von den allgemeinen Einschränkungen eigentlich ausgenommen. Hier ist es der Sicherheitsgedanke, der den Einsatz zu großer Modelle ausschließt. Ein Gewichtslimit von 500 Gramm hat sich hier für den Alltagsbetrieb bewährt.
Mittlerweile bietet der Markt eine unüberschaubare Anzahl von Indoor-tauglichen
Modellen aller Sparten. Insbesondere die rasante technische Entwicklung bei
den Elektroantrieben ermöglicht es, auch die ausgefallensten Konstruktionen
in der Halle fliegen zu können. Für den Bereich der Hubschrauber ist es mit
kleinen, voll steuerbaren Koaxial-Helis sogar möglich, im eigenen Wohnzimmer
der Modellfliegerei nachgehen zu können. Und das in einem akzeptablen finanziellen
Rahmen.
Der MFV Bochum & Wattenscheid e.V. ist mit mehr als 25 Indoor-Piloten
mittlerweile einer der grössten Indoor Mannschaften, die sich regelmässig
treffen. Neben dem wöchentlichen Training wird von unserem Verein einmal jährlich
ein großes Indoor-Meeting ausgerichtet, welches den aktuellen Leistungsstand
dieser Sparte durch die Teilnahme von auswertigen Spitzen- und Firmenpiloten
aufzeigt.
Indoor Meeting 2009 |

